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Wer ist Tobias Grau?

Eine Retrospektive der Marke von 1987 bis heute

Du kennst Tobias Grau — die Marke steht für höchste Qualität in künstlerischer Formsprache und setzt immer wieder leuchtende Impulse. Aber: wie begann die Story der Marke Tobias Grau?   

1986 gründet Tobias Grau die Marke in Hamburg, nachdem er als freischaffender Designer mit Schwerpunkt Innenarchitektur tätig ist. Als jemand, der Licht im Alltag bewusst wahrnimmt und reflektiert, will er durch Leuchten ein vitales Erleben von Räumen ermöglichen. 

Mitte der 80er Jahre kommen Halogen-Leuchtmittel auf den Markt und Tobias Grau erkennt die neuen gestalterischen Möglichkeiten. Er nutzt die Chance dieses Innovationssprungs und fokussiert seine Arbeit von nun an auf das Design von Leuchten. 

Die Ikonen

Das erste offizielle Leuchtensystem von Tobias Grau ist LUJA. Ein so filigranes, wie edles Novum in der Leuchtenbranche — LUJA macht die Marke im Handumdrehen bekannt. 

1991 lanciert die zweite Leuchtenkollektion: TAI, TWIST, OH, KALLISTO und IO. Sie verbindet skulpturale Formen und klassische Materialien mit einem wegweisenden Einsatz von Halogentechnologie. Diese Kollektion etabliert die wichtigsten Merkmale des Designs von Tobias Grau: dynamische Formen, glatte Oberflächen und modernste Technologie. Sie findet so viel Anklang, dass die Pendelleuchten TAI und OH seither als Ikonen gelten und Klassiker wie TWIST nicht nur auf Steve Job’s Schreibtisch ihren Platz finden.

 Steve Jobs in seinem Home Office mit der TWIST (Fotografiert von Diana Walker, Getty Images) 

Inzwischen ist Franziska Grau zur zentralen Führungsfigur im Unternehmen geworden. Ab 1992 wird die Marke von Franziska und Tobias Grau gemeinsam geführt. Zusammen bestimmen sie die Ausrichtung der Marke. Franziskas empathischer Managementstil prägt die menschliche und auf Werten basierende Zusammenarbeit im Unternehmen und legt so das Fundament für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. 

 Ein Portrait von Franziska und Tobias Grau

1996 präsentiert Tobias Grau mit der Linie GEORGE eine prägende Ergänzung seiner Kollektion. Form und Funktion finden in dieser Serie ein beispieloses Miteinander. Für den Designer selbst ist GEORGE die Leuchte, mit der er eine neue Freiheit im Umgang mit kulturellen Referenzen gewinnt und eine neue Dynamik im Leuchtendesign entdeckt. 

Im Zuge des nächsten technischen Innovationssprungs — der Einführung der LED Technologie bringt Tobias Grau FALLING und FALLING IN LOVE heraus. Diese Leuchten markieren einen weiteren Schritt in Richtung radikalem Minimalismus und zeitgemäßer Ganzheitlichkeit. Für Tobias Grau ist es selbstverständlich, Design zu entwickeln, das „hält“ — somit den Anspruch von zeitloser Schönheit hat. FALLING wird zu einer Tobias Grau-Ikone, die bis heute zu den meistverkauften Leuchten gehört. 

Eine Skizze der Leuchte FALLING von Tobias Grau

Die LED erlaubt Tobias Grau nicht nur ästhetisch neue Richtungen und Möglichkeiten. Das neue Leuchtmittel ermöglicht eine neue, sehr viel schlankere Bauform und bietet eine bisher unbekannte Energieeffizienz. Mit LED ergeben sich somit neue Möglichkeiten, die die Kollektion auch für die Arbeitswelt öffnen. 2012 wird die Schreibtischleuchte JOHN vorgestellt. Diese ist bis heute einer der führenden Schreibtischleuchten auf dem Markt. 

Go XT ist die erste Office Collection von Tobias Grau. Sie verwendet neue Lichttechnik für ein leichtes, elegantes Design und eine klare Arbeitssituation. 2013 lässt Tobias Grau die OSA-Technologie patentieren. Diese Innovation sorgt für optimale Effizienz und blendfreie Beleuchtung im Office. 2017 debütiert die XT-A, die wiederum einen neuen Standard an Qualität, Effizienz und Ästhetik definiert. Sie bedeutet einen großen Sprung für Licht am Arbeitsplatz. 

2015 implementiert Tobias Grau CHOICE. Ein Konfigurator, der die individuelle Gestaltung von Leuchten hinsichtlich Materialien, Farben und maßgeschneiderten Kombinationen ermöglicht. Hier können PALLA, GLOBE und NICEONE an individuelle Wünsche angepasst werden. Ein zeitgemäßer Schritt in Richtung Individualität und Flexibilität.

In den folgenden Jahren entstehen die Leuchten FLYING und SALT & PEPPER. Diese gänzlich neuen Leuchten greifen einen wichtigen neuen gesellschaftlichen Aspekt auf — den der physischen Mobilität und geistigen Flexibilität. Diese Einflüsse werden in Kombination mit neuen haptischen Oberflächen und interaktiven Features gebracht und bereiten den Weg für wiederum neue Innovationen.

Der Campus 

Mit dem Bau des Firmensitzes in Rellingen bei Hamburg manifestiert Tobias Grau auch architektonisch den Anspruch gesamtheitlich zu agieren. 1997 ist der Wunsch einen Hauptsitz als Ort zu schaffen, der Unabhängigkeit und Mobilität symbolisiert und zu Präsenz einlädt. In Kollaboration mit dem Architekten Hadi Teherani entsteht die innovative zylindrische Struktur aus Glas und Aluminium, die mit über 200m² integrierten Solarmodulen bestückt ist. 1998 beziehen alle Mitarbeiter*innen aus Design, Produktion und Vertrieb das neue Gebäude. 

Der erste Schreibtisch am Campus, 1998 (Copyrights Tobias Grau)

Alle Leuchten von Tobias Grau werden im Hauptsitz in der Nähe von Hamburg entworfen und produziert. Der Hauptsitz ist die räumliche Plattform für das organische Entstehen von Innovation und Nachhaltigkeit. Die lebhafte Studioatmosphäre und die enge Kommunikation zwischen technischen und kreativen Teams sind das Fundament der holistischen Haltung der Marke.  

Bis heute steht Tobias Grau für die höchste Leuchtenqualität in künstlerischen Formsprache und setzt immer wieder leuchtende Impulse. 2021 ziehen sich Tobias und Franziska aus der Geschäftsführung zurück und übergeben die Geschäftführung an Timon und Melchior Grau. Die beiden Brüder, die gemeinsam Kunst studiert haben, führen die Marke mit einer klaren Vision für digitales Licht in die Zukunft. 

 

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